Wer wir sind
Und warum wir ausgerechnet die Elbe gewählt haben
Es begann mit einer falschen Abzweigung
Im Frühjahr 2012 wollten wir eigentlich nach Tschechien. Stattdessen landeten wir in einem namenlosen Dorf zwischen Meißen und Riesa, wo ein alter Mann uns erklärte, dass die Elbe früher viel breiter war. Drei Stunden später saßen wir immer noch auf seiner Terrasse.
Diese Begegnung hat uns gezeigt, dass die interessantesten Geschichten dort passieren, wo man nicht hinwollte. Seitdem erkunden wir die Elbe systematisch – nicht als Geografen oder Historiker, sondern als Menschen, die gerne zu Fuß unterwegs sind und dabei zuhören.
Was uns antreibt
Die meisten Touranbieter zeigen Ihnen Sehenswürdigkeiten. Wir zeigen Ihnen, wie sich ein Ort anfühlt, wenn man länger bleibt. Das bedeutet manchmal, dass wir eine Stunde auf einer Parkbank sitzen. Oder dass wir mit Einheimischen sprechen, die nicht im Reiseführer stehen.
Unsere Touren sind langsam. Nicht aus Prinzip, sondern weil schnelles Reisen oberflächlich macht. Zwischen Dresden und Hamburg liegen 400 Kilometer – aber auch hundert Jahre deutsche Geschichte, fünf verschiedene Dialekte und mindestens zwanzig Brotsorten, die Sie probieren sollten.
Nachhaltigkeit ohne Etikette
Wir fahren mit der Bahn, wo es möglich ist. Wir übernachten in Gasthöfen, die von Familien geführt werden. Nicht weil es marketingfähig ist, sondern weil es besser funktioniert.
Kein Massentourismus
An manchen Tagen führen wir nur eine Tour. Das begrenzt unseren Umsatz, aber es erhöht die Qualität. Wir kennen jeden Teilnehmer beim Namen.
Ehrlichkeit im Programm
Wenn eine Route anstrengend ist, schreiben wir das. Wenn ein Hotel alt ist, erwähnen wir das. Unsere Beschreibungen sind keine Werbetexte.